Meine Erfahrung mit Samadhi

Liebste aller Samadhis

Nach unserer Tantra-Einzelsesssion im Januar 2010 in Goa, wo ich mit deiner Hilfe in das dritte Auge meines Liebsten schauen durfte, sah ich ein ganz anderes Wesen als meine alltagsgewohnte andere Ehehälfte. Es war unbegreiflich schön – einfach überwältigend. Ich sah und spürte eine überwältigende große Liebe wie zu Beginn unserer Beziehung vor 18 Jahren. Beim bloßen Zurückdenken fühle ich noch seine Hände an meinen Hüften und spüre eine neue energiegeladene Luft durch meine Atemwege. Einfach etwas viel Größeres als nur Herzflimmern und Kniezittern. Nur unsere Körper saßen auf Deiner Decke in Palolem – wir zwei waren ganz woanders, irgendwo auf einer abgehobenen, seelenverbindenden Ebene.

Aufgrund dieser Erfahrung machten wir dann mit dir den zweiwöchigen Tantra-Workshop in Indien.

Für mich ist das wichtigste Ergebnis des Workshops die Tatsache, dass ich heute viel zuversichtlicher, freier und fröhlicher in die Zukunft schaue als vorher. Plötzlich bin ich neugierig auf meine und meines Liebstens Zukunft und neugierig war ich schon lange nicht mehr. Ich mag mich nun sehr viel lieber, meine Fantasie ist nicht nur aufgewacht, sondern hellwach: sie schlägt sozusagen Purzelbäume…..

Ich bin Dir auch so dankbar dafür, dass ich in dem Workshop mein inneres Kind kennen lernen durfte. So unvorstellbar wie es mir vorher schien, so schwierig finde ich es zu beschreiben. Mir ist ein kleiner, einsamer, trauriger, niedergebügelter Frechdachs begegnet. Als dieses kleine Wesen endlich zu mir herschaute, da wurde mir so warm  ums Herz, da war plötzlich ganz viel Nähe und soviel Vertrauen. Hätte mir das jemand vorher so beschrieben, wäre ich wohl ziemlich skeptisch gewesen. Am Anfang dieser Sitzung war ich zuerst voller Abwehr und dachte: NEIN, ich mach da heute nicht mit. Jetzt aber – nach diesem Erlebnis – ist es für mich ein wertvolles, bleibendes Geschenk.

 

Da ich kein Gruppenmensch bin, beaeugte ich die Vorstellung, intimste Erlebnisse mit fremden Menschen mit Ablehnung zu teilen. Umso erstaunlicher empfand ich dann die Nähe, die während der Session zwischen den Gruppenteilnehmern entstanden war.

 

Ganz wichtig war Deine liebevolle und einfühlsame Begleitung in den Tagen des Workshops. Mir fiel auf, dass ich bei Deinen Anleitungen immer schon davor das Bild sah, von dem Du sprachst. Deine stets vorhandene mitreißende Lebensfreude und wie einer aus der Gruppe so treffend sagte: „Naja, es ist allein schon ein Erlebnis, diese kichernde, quirlige, überschäumende Samadhi im Arm zu halten.“

 

Wenn wir in einigen Tagen alleine weiter reisen, nehmen wir aus Deinen Sessions ein riesengroßes, federleichtes wertvolles Geschenk mit, ein Wissen um uns Beide, das vorher nicht da war, eine neue Behutsamkeit für die Klippen des Alltags, ein verändertes Bewusstsein, Vorfreude auf Kommendes und nicht zuletzt freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit Dir irgendwo in Indien oder in München.

 

Ich umarme Dich so fest wie Du es aushältst.

 

Das Leben ist schön.

 

Im Januar 2010 trafen meine Liebste und ich am Bahnhof von Goa vor einer Motorrikscha Samadhi. Kurz darauf machten wir mit ihr eine Tantra-Einzelsitzung. Die Erfahrung war überwältigend: Meine Liebste und ich sahen uns wieder mit der gleichen  großen Liebe, Zuneigung und Vertrauen wie zu Beginn unserer Beziehung vor knapp zwanzig Jahren. Plötzlich war wieder da, was schon in Vergessenheit geraten war.

Aufgrund dieser Erfahrungen entschlossen wir uns dann an dem zweiwöchigen Tantra-Workshop in Indien teilzunehmen. Stationen waren Palolem (Goa), Hampi und Gokarna. Außer uns waren noch ein weiteres Ehepaar und ein Mann und eine Frau im Workshop (die beiden Letzten verliebten sich dann nach einigen Tagen und bildeten dann passender Weise das dritte Paar neben uns).

Eigentlich habe ich von Gruppen nicht viel gehalten, da ich mich nicht als Gruppenmensch verstand und mich bisher von jeder längeren und tieferen Gruppenbildung absolut fern gehalten hatte. Umso erstaunlicher war es für mich, wie tief, innig und liebevoll sich die Beziehungen zu den anderen Kursteilnehmern gestalteten und wie einfach es war, vor ihnen über intimste und persönlichste Dinge zu sprechen oder sie im Arm zu halten, zu unterstützen oder zu trösten (wobei ich gestehen muss, mit Selbsterfahrungsgruppen recht wenig Erfahrungen gemacht zu haben).

Das wichtigste Ergebnis des Workshops ist für mich sicherlich die Erkenntnis, wie eng ich mit meiner Frau verbunden bin, wie sehr ich sie liebe und wie bereichert jetzt unser (vorher doch etwas eingeschlafenes) Sexualleben wieder ist. Wir haben gelernt, uns mehr Zeit zu nehmen, gemeinsame Übungen zu machen, die uns ganz tief zueinander führen und den Partner von Seiten zeigen, die wir noch nicht kannten. Manchmal denke ich, ein neues Wesen im Arm zu halten.

Ich bin froh, dass ich meinem inneren Kind, meiner inneren Frau und meinem inneren Mann begegnen und mit ihnen Frieden schließen und von ihnen lernen konnte. Schön und aufschlussreich fand ich die vielen Tantra-Übungen zur Aktivierung der Chakren und der Sexualzentren, zur Sexualmagie der Isis (obwohl sie für mich mangels Erfahrung durchaus wesentlich länger hätten dauern können – aber das haben wir dann abends nachgeholt).

Besonders auffällig war, mit welchem liebevollen Einfühlungsvermögen, mit welcher Lebensfreude, mit welchem Optimismus Samadhi den Workshop geleitet und die Mitglieder geführt hat. Immer war ihre große Liebe und Zuneigung spür- und fühlbar.

 

 

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