Die Zeit war ein wenig knapp, um sich auf all die wunderschoenen Eindruecke der Natur einzulassen.
Ausserdem war da ja der Tantraprozess mit den interessanten Themen wie inneres Kind bis hin zu Yoni/Lingam Dialog, die viel Zeit in Anspruch nahmen. Wir fanden einen runden Abschluss am OM-Beach. Das ist die Bucht, die sich als OM-Zeichen formt, und die es laut Lonely Planet nur einmal auf der ganzen Welt gibt.
Danach kostete ich die Zeit in Gokarna am Hauptstrand aus. Drei Schritte vom Strand entfernt bewohnte ich ein kleines Haeuschen, mit meinen netten Nachbarn Renate und Dieter. Ein Gefuehl erwachte in dieser Zeit, so mit Gleichgesinnten in der doch noch fast unberuehrten Natur, vielleicht unter Palmen oder in den Bergen an einem Fluss, oder sonst an einem energiereichen Platz zu leben. Ich erlaubte mir einen Monat einfach nur zu relaxen, und das zu tun, wonach es mir gerade zumute war. Ich tankte neue Kraefte, und hatte danach gleich Lust einen Workshop zu Silvester zu organisieren, um den Uebergang ins neue Jahr miteinander bewusst zu gestalten.

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Meine Reise fuehrte mich nicht viel spaeter nach Tamil Nadu, zum suedlichsten Punkt Indiens, nach Kanya Kumari, ans Ende der Welt, wie die Inder dazu sagen. Dort kommen drei Meere zusammen. Ich durfte das schon einmal am Suedost-Punkt erleben in Ramashwaram, dort treffen sich zwei Ozeane, und das war schon gewaltig, zumal ich seinerzeit wirklich an einen Platz gefuehrt wurde, der nicht mehr ganz von dieser Welt war. In Kanya Kumari gibt es sicher noch viel mehr zu entdecken. Doch in dieser Zeit habe ich noch nicht die tiefere Schicht ereicht. Das muss noch warten.
Die zweite Woche wird die Gruppe mit dem Auto nach Kerala zum Kovalam Beach gebracht, zum Relaxen und sich verwoehnen lassen mit wohltuenden und duftenden Ayurveda Massagen und herrlichen Badevergnuegen.
Mein Anteil an dem Workshop ist ein Gesundheitsprogramm einzubringen, in dem viel gelacht wird, und dabei die Wirbelsaeule und die Gelenke wieder geschmeidig werden.
In das Tantrareich einzutreten ist eine willkommene Ergaenzung zum Lachprogramm, sich und anderen liebevoll zu begegnen und einen Zugang zu schaffen, in Kontakt zu kommen mit der Liebeskraft in sich selbst. Die Liebe zu sich spueren bedeutet, auch mehr Liebe und Zuneigung zu bekommen. Diese Kraft in sich bewusst aufzubauen, traegt enorm zur Gesundheit bei. Wenn unser Kanal geoeffnet ist, bringt diese froehlich, pulsierende Energie unse kindliches Lachen hervor.
Mit Lachen kann sich keine Krankheit im Koerper halten. Und wenn wir inLange davor las ich ein Buch von einem alten Stamm, ich glaube es
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Unter dieser Voraussetzung, dass ich eine Gruppe nach Kerala bringen werde, war meine naechste Station erstmal der Kovalambeach. Ich will ja schliesslich wissen, wohin ich meine Gruppe bringe. So wollte ich mich schon mal umschauen und die ersten Eindruecke sammeln.
Und da stand ploetzlich Klaus vor mir. Ich kenne ihn seit Jahren. Er war sehr aktiv in meinen Workshops. Wir waren ganz schoen erstaunt, uns hier zu treffen und blieben auch ein paar Tage zusammen. Er verlor all sein Hab und Gut in dieser Zeit. Und er erzaehlte mir seine Geschichte. Er meldete sich an zu einem Workshop mit einem Lehrer, den er schon von Deutschland kannte. Sie arbeiteten mit einer bestimmten Methode an alten Problemen. Als er dann alleine weiterreiste passierte es. Er war nicht mehr richtig eingeklinkt in unserer Welt. Er verlor auch allmaehlich alles und hatte dann ganz schoen Schwierigkeiten und musste grosse Anstrengungen unternehmen, wieder zurueckkehren zu koennen. Sogar das Fernsehen wurde eingeschaltet, und man bot ihm auch Hilfe an. Das fand ich ausgesprochen schoen. Das war die letzten Tage, die ich miterlebte.
Wir bewohnten ein nettes Resort, gleich hinter der ersten Reihe an der Promenadenstrasse. Der Kovalambeach gleicht ein wenig Italien. Die Natuerlichkeit, die noch in Gokarna erhalten ist, hat hier einen modernen und sauberen Teil eingenommen. Ich bewohnte ein helles und freundliches Zimmer, und der Besitzer kuckte auch gleich mal am naechsten Tag herein, ob alles in Ordnung waere. Ich reichte ihm dabei meine Visitenkarte, so wie ich das auf meiner Reise stets tue, und wir unterhielten uns angeregt
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Ein Tag spaeter kam er froehlich, um mir zu sagen, dass er sich meine Webseite angeschaut hat und es schoen findet, dass ich Tantra lehre. Sonst gibt es ja in Indien eigentlich nur Yoga. Er bot mir an, in Zukunft mit ihm und einem Reisebuero zusammen zu arbeiten. So beginnt es jetzt immer spannender zu werden, meine Zeit in Indien zu verbringen.
An dieser Stelle moechte ich meine Mutter wuerdigen. Sie ist mit 88 Jahren genau in dieser Zeit nach Hause gegangen. Sie war mir eine guetige Mutter, die es sehr wichtig nahm, fuer ihre Kinder alles zu tun, was sie tun konnte. Die letzten Jahre sass im Rollstuhl und dachte oft ueber den Tod nach. Sie hatte auch grosse Schmerzen mit Athrose, und das schon seit Jahrzehnten. Mit ihrem Hinuebergehen in die andere Welt, wurde so nun erloest von ihren Schmerzen.
Ich bedauerte es nur, sie nicht mehr in die Arme nehmen zu koennen, weil ich mich ja in Indien aufhielt. Ich erwartete noch ein Paerchen fuer einen Einzelprozess und konnte so meinen Flug nicht umbuchen.
Ich erfuhr dafuer eine grosse Gnade, da ich sie mit meinem geoeffneten dritten Auge auf dem lichtvollen Heimweg begleiten durfte.

Gleich zu Beginn tauchte mein Vater auf, jung und wunderschoen reichte er meiner Mutter die Haende. Ich konnte die Liebe spueren, die sie jetzt wieder miteinander verbindet, in der ich geboren wurde. Ja, Traenen standen mir in den Augen vor Beruehrung. Wie schoen ist es, willkommen zu sein in dieser Welt! Und dann sah ich auch, wie
Jetzt lacht sie ganz froehlich und steht mir gleich zur Seite, wenn ich meine heilenden Haende benutze oder sonst mit Menschen arbeite. Die Fotos hier sind die letzten Erinnerungen von meiner Mutter mit meinen Kindern.
Dass sich gerade jetzt alles so fuegt, hat sicher damit zu tun, dass sie mir
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Am Ende meiner Reise nahm ich mir noch Zeit an dem beruehmten Ort Khajuraho zu bleiben. Hier arbeite ich
Ich werde in Khajuraho die
Samarasaya School of Mystery
Ein Landbesitzer hat sich uns angeschlossen. Er bietet der Schule ein Stueck Land an, gleich nebenan, auch mit dem Blick zur Westerngruppe, zu dem gepflegten Garten, in dem mehrere uralte Kamasutra Tempel angereiht stehen und diese Sphaere verzaubern.
Wenn dieses Schulgebaeude errichtet wird, freue ich mich sehr,
Fuer Inder ist diese Schule frei oder nur geringe Monatsbeitraege sind zu errichten. Fuer Western-Leute oder sonstige Touristen wird eine Gebuehr erhoben, doch weit unter deutschen Verhaeltnissen.
So stehe ich jetzt erstmal wieder bis August "Muenchnern" zur Verfuegung, und es warten manch interessante Angebote auf dich.
Link: http://www.tantrasamadhi.de/blog/tantra-muenchen/6-News
Namaste
Samadhi








